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Wanderausstellung Akanthusaltäre

Die Ausstellung "Akanthusaltäre" wurde zusammen mit der Ausstellung "Goldene Straße" erstellt im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2007 "Bayern und Böhmen - 1500 Jahre Nachbarschaft" und 2007 auf der Burg Dagestein in Vilseck gezeigt. 

Der Akanthusaltar ist eine Sonderform des barocken Altares. Dessen ungewöhnliche Verbreitung entlang der Goldenen Straße ist ein eindrucksvoller Beleg für die bedeutende Rolle, die die alten Handelswege im regen kulturellen Austausch spielten.

Die Austellung enthält 4 Informations- und 20 Bildtafeln mit Beschriftungsschildern sowie einen 210 x 250 cm großen Fotodruck von St. Michael.  Sie ist seit 2008 auf "Wanderschaft" und wurde in zahlreichen Orten in Ostbayern und Tschechien gezeigt. Wir verleihen die Tafeln gerne an Kirchen, Schulen, Vereine, Museen etc. und bitten, sich bei Interesse an die AOVE, Tel. 09664 952467, info@aove.de, zu wenden.

Tafel 1 - Definition und Zeitrahmen
Das Wort "acanthus" bezeichnet eine Mittelmeer-Staudenpflanze, die schon im 4. Jh. v. Chr. eine große Rolle in der Ornamentik spielte. In unseren Breiten ist die Blattform mit der des Bärenklau zu vergleichen.
Die meisten der bisher bekannten Akanthusaltäre entstanden zwischen 1680 und 1750, der jüngste datiert allerdings aus dem Jahr 1948.

(Übersetzungen: Vladimia Skalova, Tschechisch; Katharina Maier, Englisch) ...........
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Tafel 2 - Geschichtlicher und kunstgeschichtlicher Kontext
Zur Zeit der Entstehung der Akanthusaltäre klang der Dreißigjährige Krieg mit seinen Verwüstungen noch nach. Die Pestwellen des 17. Jh. waren nicht weniger verheerend. Hinzu kam der Klimwandel der "kleinen Eiszeit", der Hunger und Kälte mit sich brachte.
Auf den Dreißigjährigen Krieg folgte die Zeit der Gegenreformation, im Zuge derer es zur konfessionellen Zersplitterung in Franken, der Oberpfalz und Böhmen kam. ...........
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Tafel 3 - Vorbilder des Akanthusaltars
Eines der Vorbilder für rein ornamentative Altäre ist sicherlich die Monstranz.
Ein weiteres Vorbild könnte eine Altarform in Südtirol gewesen sein: der sogenannte "Stamser Lebensbaum".
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Tafel 4 - Sinndeutungsversuch
Das im Barock angewandte Prinzip der illusionistischen Deckenmalerei ist als assumptives Prinzip zu verstehen, d. h. als eine Manifestation der Aufnahme irdischer Personen in den Himmel. Auch der barocke Akanthusaltar kann als Ausdruck des assumptiven Prinzips verstanden werden, und zwar in allegorischer Darstellung. ...........
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